03. März 2026

Die Arbeiten in dieser Ausstellung sind schon etwas speziell. In der Regel wird der Entstehungsweg nicht gezeigt, sondern nur das fertige Produkt.
Ein Stein in mehreren Varianten, gemaltes Bild - glasierter Ton, Ölkannchen Metall - Ölkännchen Ton Bronzekopf - Gipskopf, Plastikpuppen - Gipspuppen, Marzipanschweinchen - Tonschweinchen.
Bei anderen Exponaten geht es um Abformungen, die immer wieder zu spannenden Ergebnissen führen. Die Model, die für die Abformen gefertigt wurden, zeigen die unterschiedlichen Arbeitsschritte.
Gleichwohl die Frage:
Was bedeutet der Titel dieser Ausstellung?
Umgangssprachlich bedeutet er: Hüpfen/hupfen und springen stellen im wesentlichen dasselbe dar, so dass die Redensart sich von allein erklärt. Eine weiter gehende Deutung bezieht sich auf den jüdischen Ritus, beim Aussprechen des Wortes "heilig" in die Luft zu hüpfen, wobei angeblich ein Schwebezustand erreicht wird, der sich vom üblichen Hüpfen unterscheidet. Dieser Unterschied könnte von den Christen belächelt und zum Gegenstand der Redensart geworden sein.
May be! Mir gefällt die Redewendung.
Ich möchte zeigen, dass die Abformungen nur fast identisch sind. Sie verändern sich und lassen sich verändern.
Franziska Lengers Tel. 8901