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FairTrade

FairTrade

Gemeinde Laer strebt Zertifizierung als "FairtradeTown" an.

Als Teil ihrer breiten Nachhaltigkeitsstrategie strebt die Gemeinde Laer eine Zertifizierung als sog. "Fairtrade Town" an. Hierdurch soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern eine Bewusstseinsbildung für den Kauf fair gehandelter und regionaler Produkte initiiert werden, um so erfolgreiche die Basis für einen langfristigen und nachhaltigen Konsum in der Gemeinde Laer zu schaffen.

Für die Auszeichnung zur Fairtrade-Town muss die Gemeinde Laer nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen einer Kommune betreffen.

Über den Stand der Dinge informieren wir Sie immer hier auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik "Projekt Fairtrade Towns Gemeinde Laer".

Kriterien

Kriterium 1 : Der Ratsbeschluss

Die Gemeinde Laer hat in der Ratssitzung am 03.04.2019 einen entsprechenden Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels beschlossen. Dieser Ratsbeschluss orientiert sich an den bisher von anderen Kommunen gefassten Beschlüssen und sieht z.B. vor, dass bei allen Sitzungen des Rates und der Ausschüsse sowie im Büro des Bürgermeisters fair gehandelter Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel ausgeschenkt bzw. angeboten wird.link

Kriterium 2: Steuerungsgruppe

Damit in der Gemeinde Laer auf dem Weg zur Fairtrade-Town und darüber hinaus die Aktivitäten vor Ort koordiniert werden können, ist die Gründung einer sog. „Steuerungsgruppe“ erforderlich. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Was ist und was macht eine Steuerungsgruppe?

Die Steuerungsgruppe bereitet die Aktivitäten zum fairen Handel in der Gemeinde Laer vor. Sie ist die treibende Kraft hinter dem Engagement, der Vernetzung der Akteure innerhalb der Kommune und fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern der Kommune.

Zu den Kernaufgaben der Steuerungsgruppe gehören:

  • die Erfüllung der Kriterien auf dem Weg zur Fairtrade-Town,
  • das Setzen von Schwerpunktthemen für den fairen Handel vor Ort,
  • die Koordination und Organisation von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • die Gewährleistung von Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten.

(Bereits feststehende)Mitglieder der Steuerungsgruppe nach den Bereichen:

Politik:

  • Margarete Müller (CDU)
  • Elke Schuchtmann-Fehmer (BN90/ Grüne)
  • Josef Laumann (UBG)
  • Palitha Löher (Fraktionslos)
  • Gerrit Thiemann (SPD / Dorfmarketing e.V.)
  • Uwe Veltrup (Fraktionslos)

Verwaltung:

  • Ulrike Scheipers (Verwaltung, ehem. Steuerungsgruppe)
  • Daniel Matlik (Klimaschutzmanager)

Wirtschaft: Einzelhandel, Handel, Gastronomie

Derzeit in Absprache !

Zivilgesellschaft:

Derzeit in Absprache !

Weitere Akteure wie z.B. die lokale Presse oder das Dorfmarketing werden ebenfalls eingebunden. Unsere Zielsetzung ist ein möglichst breiter Querschnitt der lokalen Akteure und Laerer Bevölkerung. Deswegen wurden von der Gemeindeverwaltung alle Vereine in den beiden Ortsteilen angeschrieben, mit der Bitte um Rückmeldung, ob eine Mitarbeit in der Steuerungsgruppe gewünscht ist. Erfahrungen aus anderen Fairtrade Kommunen zeigen, dass diese Vorgehensweise oft zum Erfolg führt. So kann die Steuerungsgruppe aufgrund der direkten Kontakte zu den jeweiligen Partner*innen schnell ein Netzwerk schaffen, welches zur Umsetzung der erforderlichen Kriterien und dem kontinuierliche Engagement zum fairen Handel in der Gemeinde Laer beiträgt.

Formelle Funktionen der Steuerungsgruppe:

Für die Registrierung auf der Website und zur einfacheren Kommunikation mit dem Team der Kampagne Fairtrade-Towns benennt die Steuerungsgruppe zwei Personen als Ansprechpartner*in der Kommune und Ansprechpartner*in der Steuerungsgruppe.

Die Leiterin / der Leiter der Steuerungsgruppe vertritt die Gruppe nach Außen und ist zusammen mit dem Ansprechpartner oder der Ansprechpartnerin der Kommune die Kontaktperson für TransFair e.V., zum Beispiel in Bezug auf die Bewerbung und Titelerneuerung. Für eine bessere Verteilung der Aufgaben empfehlen wir, dass diese Funktionen von zwei verschiedenen Personen übernommen werden.

Kriterium 3: Fairtrade-Produkte im Sortiment

In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl. Für die Gemeinde Laer liegen bei einer Einwohnerzahl von 6.700 Einwohnern folgende Richtwerte vor:

  • 3 Geschäfte
  • 1 Schule
  • 1 Kirchengemeinde
  • 1 Verein
  • 2 Gastronomiebetriebe
  • 4 Meidenartikel

Die Lebensmittelmärkte „EDEKA“ und „Netto“ haben inzwischen standardmäßig mehrere Produkte aus dem Bereich des fairen Handels im Sortiment. Die entsprechenden Artikel liegen den Organisatoren in Form einer Liste vor. Hier fehlt somit nur ein weiteres Geschäft um dieses Kriterium zu erfüllen.

Die Gastronomiebetriebe werden in Kürze aufgesucht, um zu erfahren, ob bereits fair gehandelte Produkte verwendet werden, bzw. der Einsatz dieser Produkte für die Betreiber eine Option wäre.

Kriterium 4: Zivilgesellschaft

Unter dem Begriff „Zivilgesellschaft“ fallen die öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchengemeinden. Diese setzen Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel, z.B. bei einem Sportereignis, an. Die Akteure führen einmal pro Jahr eine Aktion zum Thema fairer Handel durch.

Wie bereits erwähnt, wurden die Vertreter der Zivilgesellschaft der Gemeinde Laer bereits angeschrieben und erste, positive Rückmeldungen liegen bereits vor.

Kriterium 5: Medien & Öffentlichkeitsarbeit

Die Steuerungsgruppe gestaltet die Öffentlichkeitsarbeit und informiert über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in der Gemeinde Laer. Dazu zählen beispielsweise das Informieren der lokalen Presse und andere Medien über das Engagement der Steuerungsgruppe auf dem Weg zur Fairtrade-Town oder das Einladen zu speziellen Veranstaltungen zur Thematik. Als Ergebnis der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sollten mindestens vier Artikel in den regionalen Medien erscheinen. Hier zählen nicht nur Printmedien, sondern auch Veröffentlichungen von Online-Artikeln oder Beiträge auf der Homepage der Gemeinde.

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